Pattern Project

6. 8. 2006

Fritz Eicher

rundes Texturiertes auf gemusterten Kacheln
www.fritz-eicher.de

Abb.: „Pseudomikroben“, 2001, Digitalprint, 29,7 x 29,7

Für Fritz Eicher bedeutet die Auseinandersetzung mit dem Ornament eine Fortführung der abstrakten Malerei. In seinen langjährigen Untersuchungen des Ornamentalen führt er auch neue Sichtweisen der Wissenschaft zusammen. Hier sind es die sich immer mehr verflüchtigenden Strukturen der Nanowelt, die zum Leitmotiv von Eichers Kunst werden.

Durch Ornamente werden auf sichtbare Weise Zusammenhänge geschaffen, die Denkmuster in optische Muster transportieren und somit sinnlich erfassbar machen.

Eine erweiterte Bedeutung erhalten die Arbeiten durch die Reflexion aktueller Medien. Eine augenfällige Wiederkehr feiert das Ornamentale in den neuen Medien, deren innere digitale Logik viel mit den Bildungsgesetzen des Ornaments gemeinsam hat: Die Zukunft der vernetzten Kommunikation des 21. Jahrhunderts wird eine ornamentale sein.

Virendusche

„Virendusche“, 2006, Digitalprint


Darkroom 2006

„Darkroom 2006“


Einzug des Rokoko ins Inselreich der Mikronesier

„Einzug des Rokoko ins Inselreich der Mikronesier (Frauenbildnis), 1997“ und „Retourschlag auf die Zuordnung des Ornaments zu den Papuanegern und Fidschi-Insulanern (Männerbildnis), 1997“


Ursprung der Krankheit durch die drei Grundfarben

„Ursprung der Krankheit durch die drei Grundfarben“, Grafik: 1993, Installation: 2006

Ursprung der Krankheit durch die drei Grundfarben