Pattern Project

29. 11. 2014

Patterns of Contact

An exhibition just finished in Cape Town
Special: On show Bukharian Suzanis!
http://elledecoration.co.za/patterns-contact-designs-indian-ocean-world/


18. 7. 2013

ein gezeichneter Perserteppich…

Pauline Kraneis - Meilen grandios, Pauline Klein! und beachte, die Größe…


iornament and more – souvenir from the appArtAward, ZKM Karlsruhe, July 2013

Darmstadt Symmetrie 1986 iOrnament now available for ios devices (see my project at the ArtFair Mainz in 2008 – the tool then was a desktop application, terrazzo, and you create the tiles from photos. IOrnament uses vector drawing.)

Don’t miss the “related projects” page of the author Jürgen Richter-Gebert, mathematics professor at the Technical University of Munich !! He tries to combine mathematics, modern visualization technics and playful approaches to demonstrate that math can be beauty and fun.

How could we miss him at our symposium! He was involved in the great “Symmetrie” Exhibition in Darmstadt in 1986.


27. 6. 2013

Sätze wie in Stein gemeisselt…

Dürer Ornamentstich Knoten“Die Geschichte der abstrakten Kunst ist im Grunde die Fortsetzung der Geschichte des Ornaments mit anderen Mitteln und in einem anderen Kontext. Vor der sogenannten modernen Kunst hat die Ornamentik in allen Kulturen und durch alle Zeiten hindurch das Reich des Ungegenständlichen beherbergt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde das Ornament aufgrund der Krise der Dekoration im Bereich der angewandten Kunst immer obsoleter und emigrierte sozusagen in die Hochkunst, in die gerade abstrakt werdende Kunst. Zunächst wirkte es dort wie ein blinder Passagier.Doch das ganze Wissen, das es über Jahrtausende über die Formmöglichkeiten des Ungegenständlichen, und die Fähigkeit, Sinn zu bergen, angesammelt hat wird für die Entfaltung der abstrakten Kunst immer wichtiger.”

Markus Brüderlin in “Kunst”, 25. Juni 2012

Ornamentalprints online – für diese wunderbaren “Strickmuster” nach “Dürer Knoten” suchen


18. 6. 2013

Wishbone black and white ornamental patterns art prints online – Schwarz-weiße ornamentale Kunstdrucke online

buy art prints online – black and white ornamentDie Ornamentbilder von Gertrud Schrenk, aus einem einzigen Element in hundertfacher Variation geschaffen, könen Sie jetzt online erwerben.

Aus dem Foto eines vom Meer abgeschliffenen Gabelknochens einer Gans, der am schwarzen isländischen Strand lag, hat die Künstlerin hunderte von Ornamenten und Mustern erzeugt. Weiße Formen auf schwarzem Grund – graphisch, geometrisch, sehr dekorativ!

Kunstdrucke kaufen:
Schwarz-weiße ornamentale Kunstdrucke >>

art nouveau – black and white ornamentThe ornamental art works by Gertrud Schrenk, created from one single element, are for sale online now.

Based on a photography of a goose’s wishbone, abraded and lying on the black beach of the icelandic cost, the artist created hundreds of ornaments and patterns. White shapes on black ground – graphical, geometrical, very decorative!

Buy art prints online:
black and white ornamental art >>


28. 10. 2011

ornamental structures in Saarbrücken

Eine von Lisa von Mengden kuratierte Ausstellung. Sehr schön und interessant, besonders die oberen Räume!

Autoreifen geschnitzt von Wim DelvoyeEine Entdeckung Wim Delvoye! Diese ornamentierten Reifen sind handgeschnitzt (sicher hat er eine Werkstatt, die das macht…); die Kuratorin Lisa von Mengden fragt im Katalog “lanciert Delvoye hier eine fulminante Kritik des Distinktionsbedürfnisses der herrschenden Klassen?” – Pierre Bourdieu lässt grüßen!!! Viele interessante Arbeiten in den verschiedensten Feldern auf seiner Website www.wimdelvoye.be/


Enttäuschend die Arbeit von Margret Eicher (eine meiner Lieblingskünstlerinnen), ein ganz frühes Werk, Tintin-Comics kombiniert mit einem Deckengemälde von Tiepolo, in einfacher anordnung ständig wiederholt. Tintin sucht Gott, ein unerreichbarer Sehnsuchtsort, Metapher für die Sinnlosigkeit menschlichen Strebens - kann man wie im Katalog interpretieren, aber die Arbeit gibt das so nicht her. Ihre zweite, im Katalog als in der Ausstellung gezeigte Arbeit war leider nicht dort.

Mariella Mosler, HaarobjekteAber dann wieder Mariella Mosler, Haarobjekte - ganz wunderbar! echtes Haar, gefärbt, gehäkelt

 

Also schnell noch hingehen! (bis 30. Okt) 


22. 7. 2011

man kann mich noch vom Hocker reißen…

…das schaffen Arbeiten, die am Lehrstuhl von Prof. Hovestadt an der ETH Zürich entstehen.

Unterteilte Säulen. Ornament als Prozess

Subdivided Column - a procedural approach to ornament

Keine gläserne oder betonene Moderne wie Neutra, klassisch und schön; kein Manierismus wie Gehry; – nein, es geht um den Entwurfsprozess selbst, der mit neuer Technologie, computergestützt, gesteuert wird!

Banal gesagt: weg vom Raster. Raster hat man gebraucht, als man noch keine Computer hatte, um Komplexität in den Griff zu kriegen…


16. 6. 2011

Langsam, langsam…

kommt auch von anderer – berufener – Seite die Erkenntnis, dass Kunsthandwerk und Kunst nicht getrennte Welten sind und nicht unterschiedlich bewertet werden können…
Grün ist mein Name – Parastou ForouharDas Ornament ist für Vo­gel der Ausweg, wie wir mit Tradition neu umgehen können, ohne sie völlig zu zerstören. Und auch ‘Schönheit’ darf in diesem Zusammenhang wieder Thema sein.”
…sag ich doch, seit 1992, die erste von mir organisierte Podiumsdiskussion im HinterHaus in Wiesbaden zum Thema “Darf Kunst schön sein?”
weiter Sabine B. Vogel: “Die Durchmischung westlicher Kunst – sie habe das Or­nament, den Kitsch, die Volkskunst ‘brutal ausgeschlossen, ja niedergetrampelt’ – mit der aus der indischen und ara­bi­schen Welt bedeute den Beginn einer ‘glo­balen Kunst’.”
Macht des Ornaments, Wien, 2009

Das hat aber in deinem Post von damals zu dieser Ausstellung noch ganz anders geklungen… ja was denn jetzt??


18. 4. 2011

Ornament Kongresse auf der heimtextil

Der Textilbereich, der natürlich das Ornament nie verloren, aufgegeben hat, beschäftigt sich nun aber auch mit dem theoretischen Überbau – auf einmal ist ein Stoffmuster nicht mehr nur ein Stoffmuster, sondern hat Aussage, Bedeutung, Hintergrund!

heimtextil

Dazu werden natürlich Architekten bemüht, die Gralsträger der Formtheorie.

Wann es selbstverständlich sein wird, auch bei Architektenwettbewerben Ornament zu sehen, und wann Ornamente auch ohne Überbau leben dürfen – das bleibt abzuwarten.

Ornamentkongress auf der heimtextil Frankfurt Januar 2011


1. 4. 2011

Die ornamentale Geste

…ein weiteres Ausstellungs-Fundstück, gerade abgelaufen:

Pauline Kraneis Künstlerhaus Dortmund: Die ornamentale Geste (mit Teppich! das habe ich mich noch nicht getraut…)

Natürlich darf man nicht einfach Ornament als „ein vordergründig erkennbares System von Wiederholungen auf mathematischer oder konstruktiver Ebene“ machen. Es muss erst in einen Überbau eingebettet werden…