Pattern Project

9. 8. 2006

Prof. Dr. Walter Greiner

„Symmetrien und Quantenmechanik“

Theoretische Physik, Frankfurt, Gründungsdirektor des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)

Symmetrien äußern sich in der klassischen wie auch quantenmechanischen Physik durch Invarianz der Naturgesetze unter den entsprechenden Symmetrie-Operationen. Mit Beispielen – vor allem aus der Quantenmechanik – werde ich dieses belegen. Zwangsläufig wird man auf Erhaltungsgesätze geführt. Die SU(N)-Gruppen spielen in der Elementarteilchenphysik eine besondere Rolle. Die dahinter stehenden Symmetrien werde ich erklären.

Prof. Dr. Dr. mult h.c. Walter Greiner – zur Person
Walter Greiner, geboren 1935 in Neuenbau/Thüringen, studierte in Frankfurt, Darmstadt und Freiburg. Er ist seit 1965 Professor an der Goethe-Universität und war langjähriger Direktor des Instituts für Theoretische Physik. Er ist Ehrendoktor vieler Universitäten. Träger des Max-Born-Preises, des Otto-Hahn-Preises, der Humboldt-Medaille und Officier dans l’Ordre Palmes Académique. Über 30 ehemalige Studenten aus seiner „Frankfurter Schule der Theoretischen Physik“ besetzten Lehrstühle im In- und Ausland. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter der dreibändige Klassiker „Nuclear Theory“ (mit J.M. Eisenberg) und eine 15bändige, in viele Sprachen übersetzte Lehrbuchreihe zur Theoretischen Physik. Er forscht auf den Gebieten Struktur der Elementaren Materie, der Schwerionenphysik (Kernstrukturphysik, superschwere Elemente, Quantenelektrodynamik starker Felder) und der Feldtheorie.

Seit 2003 ist er Gründungsdirektor des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), in dem interdisziplinär theoretische Physik, theoretische Chemie, theoretische Biologie einschließlich theoretische Neurowissenschaften zusammengeführt werden sollen.